Fotoreportage 16: Lugano

Lugano ist eine ganz besondere Stadt, eingekesselt zwischen den Bergen Brè und San Salvatore und direkt am Luganersee gelegen.

Der Tag beginnt für mich mit einem Flug von Zürich nach Lugano. Der Flug nach Lugano dauert nur circa 35 Minuten und bietet einen einmaligen Blick auf die Alpen sowie einen steilen, anspruchsvollen Anflug.

Nach der Ankunft In Lugano um 10 Uhr morgens ist man innerhalb weniger Minuten aus dem kleinen Flughafengebäude heraus und nach knapp 10 Minuten laufen erreicht man die Bahn, mit der man in die Stadt Lugano fährt.

Der Blick aus dem Zug reicht bereits, um zu erkennen, was Lugano so besonders macht: Mediterran, wunderschöne Bauwerke, enge Gassen, ein einzigartiges Flair also. Die alten Gebäude und die Promenade am Luganersee machen die Stadt zu einem ganz besonderen Ort.

Wir durchqueren die Stadt einmal zu Fuß und kommen am östlichen Ende der Stadt zur Funicolare Monte Brè, der Standseilbahn mit der man den 925m über dem Meeresspiegel liegenden Gipfel des Berges ohne Anstrengungen erreicht. Nach wenigen Gehminuten von der Bergstation erreicht man ein Restaurant, von dessen Terrasse man einen einzigartigen Blick über Lugano hat. Hinter Lugano erhebt sich der Monte San Salvatore, ein 883 Meter hoher Berg.

Nach einem Mittagessen auf der Restaurant-Terrasse mit dem Blick auf Lugano und einigen Fotos machen wir uns auf den Rückweg, den Berg mit der Standseilbahn hinab und wieder in Richtung Luganersee. Dort herrscht ein reges Treiben. Touristen, die den Blick über den See bestaunen, Einheimische, die den Feiertag (Mariä Himmelfahrt) genießen und natürlich auch einige Fotografen sind dort unterwegs. Anschließend laufen wir am Luganersee entlang, in Richtung Piazza della Riforma. In einem dort gelegenen Cafe essen wir zur Abkühlung ein Eis und machen uns bald auf den Weg in Richtung Bahnhof. Dieser liegt am Berghang westlich der Stadt, von wo die Bahn in Richtung Flughafen abfährt.

Am Flughafen angekommen, sind wir die einzigen Passagiere am Check-In sowie an der Sicherheitskontrolle. Auch der Wartebereich des Flughafens ist winzig, im Gegensatz zu anderen Flughäfen herrscht dort Ruhe und Gelassenheit.

Der anschließende Rückflug war trotz einiger Gewitter und eines deshalb geflogenen Umwegs angenehm und nach 35 Minuten landeten wir in Zürich. Mein Ausflug endet mit einem Heimflug nach Nürnberg, wo ich am Morgen zuvor in diesen schönen, erlebnisreichen Ausflug gestartet bin.